Reitbedarf
Was fällt denn so an Reitbedarf an, wenn man selbst, die Tochter oder der Sohnemann sich in die großen Vierbeiner verliebt?
Zunächst ist Reitbedarf für den Reiter/ die Reiterin nötig. Dazu gehört eine Reithose, die nicht scheuert und den Halt im Sattel erhöht. Eine Reitkappe, die beim Sturz den Kopf vor lebensgefährlichen Verletzungen schützt, ist ebenfalls ein Mus. Bei Kindern wird häufig noch eine Sicherheitsweste empfohlen, die das Kind bei einem eventuellen Aufprall vor Rückenschäden schützt - die ist in den meisten Reithallen sogar Pflicht. Nützlich sind spezielle Reithandschuhe, damit die Reiterin/ der Reiter keine Blasen durch die Zügel bekommt; damit die Zügel besser in der Hand bleiben, haben viele Reithandschuhe rutschfeste Noppen. Ebenfalls in die Pflichtausrüstung für Reitbedarf gehören Reitstiefel. Einen warmen Pullover oder eine dicke Weste hat man vielleicht sogar noch zu Hause; dicke, vielleicht sogar atmungsaktive Kleidung ist im Stall und in der oft kühlen Halle sehr empfehlenswert. Nützliche Reitbedarf Accessoires sind je nach Reiterfahrung auch Gerte und Sporen. Da sollte man sich in jedem Fall mit einer Fachfrau/ einem Fachmann abstimmen, denn diese Hilfen sind nicht bei jedem Pferd nötig oder angebracht.
Nun zum Reitbedarf, der mehr mit dem Pferd zu tun hat: Ein Sattel gehört dazu - da gibt es je nach Reitsportvariante Spring- und Dressursättel, Westernreitsättel, uvm. Standard in den meisten Hallen ist ein so genannter Vielseitigkeitssattel, mit dem sowohl Dressur als auch Springen gut geritten werden kann und der für Anfänger sehr bequem ist. Unter dem Sattel liegt meist eine Satteldecke oder Schabracke, die den Schweiß des Tieres aufsaugt und vor Druckstellen schützt. Am Sattel befestigt sind die Steigbügel.
Zudem benötigt man eine Trense - auch hier gibt es je nach Reitstil unterschiedliche Arten - und ein Gebiss-Stück. Um die Einwirkung auf die Haltung des Pferdes zu erhöhen, gibt es hier noch zusätzliches Hilfsmittel Reitbedarf - zum Beispiel Ausbinder oder Martingal.